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  Der Autor besuchte Grave zur Foto-Session am 06. 08. 2015  

 
 
 
 
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Die Geschichte von Grave
"Grave war die meist belagerte Stadt in den Niederlanden", wird manchmal von Grave behauptet. Ob diese Behauptung richtig ist, kann nicht mit Sicherheit festgestellt werden. Grave hat aber ohne Zweifel eine bewegte Vergangenheit. Die Stadt wurde oft in Trümmer geschossen und genauso oft wieder aufgebaut.
Die Geschichte von Grave beginnt um 1140. Sieben Jahre davor (1133) wurde Floris de Zwarte von den Gebrüdern Godfried und Herman, den Herren von Kuyc (lesen Sie: Kük), ermordet. Der deutsche Kaiser Lothar, Lehnsherr des Grundbesitzes der Herren von Kuyc, konnte diese Freveltat nicht ungestraft lassen. Lothar verbannte die Gebrüder von ihrer Burg in Cuijk, die er völlig zerstören ließ. Nach dem Tod des deutschen Kaisers (1137) konnten die Gebrüder aber zurückkehren. Sie wollten ihre zerstörte Burg wieder aufbauen, aber nicht mehr in Cuijk, sondern in Grave. Dieses Gebiet war nämlich kein Lehen, sondern ihr Eigentum. Um 1140 wurde mit dem Bau begonnen und schon bald entstanden um die neu errichtete Burg die ersten Siedlungen: der Ursprung von Grave.

Die Herren von Kuyc waren bis 1400 Machthaber im "Land van Cuijk" und daher auch in Grave. Voraussichtlich verliehen sie Grave um 1350 Stadtrechte, aber das ist nicht genau bekannt. Die Herren von Kuyc bedeuteten viel für Grave. Sie stifteten rund 1245 die St. Elisabethkirche und bald darauf den Beginenhof. Große Bedeutung erlangte auch Jan I. van Kuyc. Er stiftete 1290 das St. Catharina-Hospital und veranlasste 1308, dass die St. Elisabethkirche zur Stiftskirche erhoben wurde. Aufgrund der Drohung, die von Gelre (Geldern) am anderen Ufer der Maas ausging, ließ er 1285 eine Befestigung um die Stadt Grave bauen. Hiermit war der Grund für den späteren Festungsbau gelegt, der die Geschichte von Grave so stark geprägt hat. Belagerungen und Eroberungen waren gang und gäbe. Grave wird in den nächsten Jahrhunderten verschiedene schwere Kriege ertragen müssen.

Die erste Belagerung der Stadt Grave fand bereits 1286 statt, als sie vom nachbarlichen Gelre bedrängt wurde. 1323 wurde die Stadt ein Brabanter Lehen. 1400 gelang Willem van Gulik, Herzog von Gelre, während des Machtkampfs zwischen Gelre und Grave in den Besitz von Grave, obgleich die Stadt ein Lehen von Brabant blieb. An historischer Bedeutung gewann Grave durch Herzog Arnoud van Gelre. Er wurde 1465 von seinem Sohn Adolf entführt und in Buren gefangen gehalten. Erst 1471 wurde er von Karl dem Kühnen von Burgund befreit. Bevor er starb, schenkte er Karl dem Kühnen aus Dankbarkeit sein Gebiet. Verschiedene Städte und vor allem Adolfs Sohn, Karl van Gelre, leisteten ihm noch bis 1536 Widerstand.

Während des Achtzigjährigen Krieges wurde Grave zweimal belagert und erobert, zunächst von den Spaniern unter Parma (1586) und später von Prinz Moritz von Nassau-Oranien (1602), dem Statthalter der Vereinigten Niederlande. 1672 ging Grave in die Hände von Ludwig XIV., König von Frankreich, über. Nach zwei Jahren konnte Grave von den Landstreitkräften zurückerobert werden. Die Franzosen leisteten heftigen Widerstand, dabei fielen unter den Angriffstruppen wohlgemerkt 16.000 (!) Opfer, bevor sie Grave übergaben. Die Stadt bestand zum Großteil nur noch aus Trümmern.

Nach dieser schweren Belagerung wurden die Festungswerke gründlich erneuert. Die Burg wurde abgerissen und das Hamtor erbaut. Noch zweimal war Grave Belagerungen und Beschießungen ausgesetzt; 1794 verteidigte General De Bons die Stadt wiederum gegen die Franzosen. Nach einigen Wochen musste er den Kampf aufgeben. Wieder war die Stadt ein Trümmerfeld. Erst 1874 wurde Grave als Festungsstadt aufgegeben und mit der Entfestigung der Stadt begonnen. Es sollten lediglich Ruinen erhalten bleiben. Derzeit bemüht sich die Stadtverwaltung um den Erhalt und die Instandsetzung historischer Überreste. Es wird ein Plan erarbeitet, um kostengünstig möglichst viele, historische Festungswerke zurückzubringen, bildlich vorzustellen oder zu markieren.

Grave liegt an der Maas. Die jährlich wiederkehrenden Überschwemmungen des Überlaufgebietes "Beersche Maas", in das das Hochwasser abfloss, hinderten die Entfaltung und Entwicklung von Grave. Nicht nur Grave, sondern auch das ganze umliegende Land war dann überschwemmt, wodurch die Stadt vollkommen isoliert war. Mit der Kanalisierung der Maas und dem Bau der Staubrücke über die Maas in den 1920er-Jahren gehörte dieses Problem der Vergangenheit an.

Die Kriegsgefahr brachte die Garnison 1938 wieder nach Grave zurück. Die Truppen wurden aber nicht in der alten Festungsstadt, sondern in der in Velp gebauten "General de Bons"-Kaserne untergebracht. Trotz der bedeutungsschweren Rolle, die die Staubrücke über der Maas beim Manöver "Market Garden" spielte, hat die Stadt Grave den Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschädigt überstanden. Grave wurde am 17. September 1944 von der 82. Amerikanischen Airborne Division befreit. In den Kriegsjahren wurden die Kirchdörfer Escharen und Velp in die Gemeinde Grave eingegliedert.

Nach 1945 fing man an, die Stadt hinter den Wällen auszubauen. Neue Stadtteile entstanden, zunächst Mars mit dem sogenannten Roten und Blauen Dorf. Danach folgten Zittert, Estersveld und Stoof.

Die Altstadt von Grave zählt noch viele historische Gebäude und Wohnhäuser, viele davon sind denkmalgeschützt. Obschon eine Sanierung und Restaurierung für die Gemeinde und Bürger mit hohen Kosten verbunden war und noch ist, waren diese Arbeiten unerlässlich und sie wurden denn auch rigoros in Angriff genommen. Seit 1975 erntet man die Früchte dieser jahrenlangen Arbeit. Viele Restaurierungen sind fertig gestellt und verleihen der Stadt Grave zusammen mit den Neubauten wieder die Atmosphäre früherer Zeiten.
Quelle: grave.nl
 
History of Grave
"Grave is the most-often besieged fortified town in the Netherlands." This is a claim often made about Grave. Whether or not it is true, is not entirely clear. What is, however, clear is that Grave has an interesting past. The town has been reduced to rubble on many occasions, and has been rebuilt just as often.
The history of Grave dates back to around 1140. Seven years prior, in 1133, Floris de Zwarte ("Floris the Black") was murdered there by the "Lords of Kuyc (pronounced: Kuuk)," the brothers Godfried and Herman. The German emperor Lotharius, from whom the Lords of Kuyc had borrowed money to finance their possessions, could not let this crime go unpunished. Lotharius had their castle in Cuijk destroyed and both brothers were banished. When the German emperor died in 1137, the brothers were permitted to return. They wished to rebuild their ruined castle, but this time in Grave, instead of Cuijk. This area was actually one of their personal possessions rather than just one on loan. The reconstruction took place around the year 1140, and the first settlements quickly sprouted up around the rebuilt castle. These events are considered to be the origin of Grave.

Until 1400, the Lords of Kuyc remained the rulers in the Land of Cuijk, and thus also in Grave. It is not known when they granted a charter to Grave, yet this must have occurred around the middle of the 13th century. The Lords of Kuyc were very important for Grave. They were the founders of the St. Elisabeth Church around 1245, and shortly thereafter, the beguinage. Jan 1 of Kuyc was also a significant historical figure. He founded the St. Catharina Hospital in 1290, and, under his rule, the St. Elisabeth Church's status was raised to that of a collegiate church in 1308. In 1285 he had the town of Grave fortified due to the threat originating from the Gelre area on the other side of the Maas. With this the foundations were laid for the later fortifications which left such a clear mark on the history of Grave. Siege and conquest became the order of the day, and in the centuries that followed, Grave would have to suffer through various major wars.

The first siege took place in 1286 when the neighbouring region of Gelre threatened. In 1323, the town of Grave became a fief of Brabant. In the power struggle between Gelre and Brabant, the city of Grave came into the possession of Willem of Gulik, Duke of Gelre in 1400, even though the city remained a fief of Brabant. Duke Arnoud of Gelre became important for Grave. In 1465 he was kidnapped by his son Adolf and imprisoned in Buren. He was not freed until 1471 by the Burgundian Charles the Bold. Just before his death, he conferred his area to Charles the Bold out of gratitude. The resistance to this by various towns, but in particular by Adolf's son, Charles of Gelre, lasted until 1536.

During the Eighty Years' War, Grave was subjected to siege and conquest twice, the first being in 1586 by the Spaniards under Parma, and again in 1602 by Prince Maurits, governor of the United Netherlands. In 1672 Grave was turned over to Louis XIV, King of France. Two years later, the National army succeeded in regaining possession of Grave. The French put up a fierce resistance however, and managed to claim the lives of 16,000 of those among the attacking troops before they finally surrendered their claim to Grave. Ultimately there were more soldiers' lives taken than spared by the end of the struggle.

After this heavy siege, the fortifications were thoroughly renovated. The castle disappeared, and the Hampoort was built. Grave was subjected to siege and bombardment one more time; in 1794, General De Bons defended the city against, once again, the French. After several weeks, he was forced to give up the fight. Once again, the town lay in ruins. It was not until 1874 that Grave's status as a fortified town was abolished, and the dismantling of the fortifications began. Only small remnants would remain preserved. Nowadays, the district council still attempts to restore and preserve that which remains. A plan is in the works to return the former fortifications, as much as is possible - and is affordable - to their original state or to otherwise create a visual display, or at least mark their original location.

Grave is located on the Maas. The annual returning floods from the Beersche Maas, an overflow dam which became operational during high tides, formed an impediment to the expansion and development of Grave. During these high water events, the entire area surrounding Grave would become flooded, completely isolating the town. With the canalisation of the Maas and the construction of the weir bridge over the Maas in the 1920's, this problem of flooding was resolved.

In 1938, the threat of war brought the garrison back to Grave. The troops were however not housed in the old fortified town, but instead in the General De Bons barracks built in Velp. Although the weir bridge over the Maas played an important role in Operation Market Garden, for all intents and purposes, the town of Grave survived World War II intact. Grave was liberated on 17 September 1944 by the United States' 82nd Airborne Division. During the war years, the parishes of Escharen and Velp were added to the municipality of Grave.

After 1945, the town's expansion outside of its walls was begun. The first district which arose was the Mars with its so-called Red and Blue village. Other districts followed later such as the Zittert, the Esterveld and the Stoof.

Grave's city centre still boasts many old buildings and homes, many of which have been designated as monuments. Redevelopment and restoration were direly necessary and were approached rigourously in spite of the fact that this involves, and continues to involve, enormous costs for the municipality and the citizenry. In 1975, these years of hard work began to pay off. A large number of restorations were completed and together with the new construction, and Grave has regained its former ambience.
source: grave.nl
 

August 2015
altes Rathaus
 

   Grave im August 2015

 
   
 

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Grave ist eine Gemeinde der niederländischen Provinz Nordbrabant mit 12.698 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014). Ihre Gesamtfläche beträgt 28,0 km². Zur Gemeinde gehören die Kleinstadt Grave und die drei kleinen Bauerndörfer Escharen, Velp und Gassel.

Die kleine Hafenstadt Grave liegt im äußersten Nordosten der Provinz an der Maas, südwestlich von Nimwegen. Eine Brücke führt über die Maas nach Wijchen und weiter nach Nimwegen.

Die alte Festungsstadt Grave, die schon um 1250 Stadtrechte besaß, war im 14. Jahrhundert Sitz der Herren von Cuijk oder Kuyk. Johann von Cuijk ließ die Stadt 1285 ummauern. Das strategisch bedeutende Grave war zwischen 1300 und 1550 oft ein Zankapfel zwischen dem Herzogtum Geldern und dem Herzogtum Brabant. Im Achtzigjährigen Krieg fiel es 1602 in die Hände von Moritz von Nassau und wurde so Teil der Republik der Niederlande. Der Festungsbauer Menno van Coehoorn entwarf eine neue Befestigung, die, trotz erfolgreicher Belagerungen durch französische Truppen 1672 und 1794, bis 1874 bestand.
Grave hatte, vor allem im 18. und 19. Jahrhundert, oft durch Überschwemmungen der Maas zu leiden. Es liegt nicht weit vom Gebiet Beerse Overlaat, das bis etwa 1920 oft absichtlich dem Wasser preisgegeben wurde.
Während des Zweiten Weltkriegs war die Maas-Brücke im Rahmen der Operation Market Garden auf Seiten der Amerikaner von Einheiten der 82. Airborne-Division heftig umkämpft. Weil "Grave" auf Englisch "Grab" bedeutet, wurde es für die Operation kurzerhand in "Graawi" umgetauft.

 

Quelle:Wikipedia.de am 08.08.2015

 

 
 
 

Strafpferd an St. Elisabethkirche 

 
 
 
 

Altar und Kanzel in der St. Elisabethkirche 

 
 
 
 

Orgel aus dem 17. Jahrhundert 

 
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Altes Rathaus 

 
 
 
 

Innenhof an der St. Elisabethkirche 

 
 
 
 

Marktplatz 

 
 
 
 

Marktplatz 

 
 
 
 

Kommandozentrale 

 
 
 
 

Zum Goldenen Löwen 

 
 
 
 

 

 
 
 
 

 

 
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St. Elisabethkirche 

 
 
 
 

 

 
 
 
 

Protestantische Kirche 

 
 
 
 

schmucker Innenhof 

 
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Gänse an der Maas 

 
 
Maas

Maas 

 
 
 

Gegenlicht 

 
 
 
 

 

 
 
 
 

Geschütze 

 
 
 
 

Maaspromenade 

 
 
 
 

St. Catharina-Hospital 

 
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Hamtor 

 
 
 
 

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August 2015 - letzte inhaltliche Bearbeitung: 17.09.2015