Home  Kontakt  Impressum 
über die "Macher"

Familie und Kinder
Der Dreißigjährige Krieg
Kriegsgräber - II Weltkrieg
Schuhmacher
Plaggenhütte
alte Fotos vom Niederrhein

 Kalkar

-

Stadtchronik

-

Grieth

-

Hönnepel

-

Wissel

-

Haus Horst

-

Burg Boetzelaer
Burgen und Schlösser
  Arcen  
  Arnhem  
  Batenburg  
  Boxmeer  
  Bedburg-Hau LVR-Klinik  
  Burg Boetzelaer  
  Die Düffel  
  Duivelsberg  
  Fleuthkuhlen  
  Fort Pannerden  
  Fossa Eugeniana  
  Gartenbilder  
  Goch  
  GM Vlastimil Hort  
  Grave NL  
  (De) Hoge Veluwe  
  Irrland  
  Issum  
  Kalkar  
  Kapellen bei Geldern  
  Kempen  
  Kevelaer  
  Kleve  
  Kloster Kamp  
  Kranenburg  
  Maasduinen  
  Millinger Waard  
  Nierslandschaft  
  Niederrheinisches Freilichtmuseum  
  Nijmegen  
  Pont  
  Reichswald  
  Sequoiafarm  
  Stenden  
  Steprather Mühle  
  Steyl  
  Straelen  
  Uedem  
  Venlo-Blerick  
  Venray  
  Wachtendonk  
  Weeze  
  Wrack im Rhein  
  Xanten  
  Zyfflich  

  Aktuelles  
  Mailing-Info  
  Sponsoren  
  Web-Links  
   
NetZähler

GEO-KOORDINATEN

51.7389° N / 6.2926°

Adresse:
Markt 20
47546 Kalkar

  Der Autor besuchte Kalkar zur Foto-Session zum ersten Mal am 30.12.2012  
 
 
 

pfui




Google Maps

  Die Römer am Niederrhein

Die Geschichte der Römer am Niederrhein zeigt sich höchst anschaulich im Archäologischen Park Xanten – rund 15 Kilometer südlich von Kalkar. Aber auch in Kalkar wurden Spuren römischer Besiedlung gefunden. Unmittelbar südlich des Monreberges, wo heute die Bundesstraße 57 von Xanten her kommend auf den Höhenzug trifft, war um 40 nach Christus eine Reitereinheit von rund 480 Mann im römischen Hilfstruppenkastell Burginatium stationiert. Es war Teil des römischen Grenzsicherungssystems entlang des linken Rheinufers zwischen den großen Legionslagern in Xanten und Nimwegen (niedergermanischer Limes). Das Kastell mit einer umliegenden Siedlung wurde für die ersten 4 Jahrhunderte nachgewiesen..
 

Quelle: Wikipedia am 07.01.2013

 
Orgel

Diebels
 

In der vorletzten Eiszeit (Saaleeiszeit) drangen Gletscher bis an den Niederrhein vor. Hier schoben sie Ablagerungen des Rheins zu Stauchmoränen auf. Zu ihnen gehört der Niederrheinische Höhenzug im Westen des Kalkarer Stadtgebiets. Der Rhein wurde von der Eisfront nach Südwesten abgedrängt.
Während der letzten Eiszeit (Weichseleiszeit) hat das Eis das Niederrheingebiet hingegen nicht mehr erreicht. Es herrschte ein Klima wie in einer Tundra.
Nach dem Rückzug der Gletscher verlagerte sich der Rhein allmählich nach Nordosten. Östlich der Stauchmoränenkette bildete er aufgrund des geringen Gefälles in der heutigen Rheinniederung ein stark verästeltes, seichtes Gewässernetz mit zahlreichen flachen Inseln. Aus aufgewehtem Sand entstanden im Holozän, das vor etwa 11.500 Jahren begann, die Dünen im Gebiet des heutigen Ortsteils Wissel.
Der Lauf des Rheins änderte sich bis in die Neuzeit fortwährend. Die Bildung von Flussschlingen lässt sich besonders deutlich rund um den Kalkarer Ortsteil Grieth verfolgen. So floss der Rhein noch im Mittelalter zeitweilig in weitem Bogen östlich um Grieth herum. Zwischen Grieth und der heute rechtsrheinischen Ortschaft Grietherort bestand eine Landbrücke. Altrheinarme zeugen auch im Kalkarer Stadtgebiet von früheren Rheinschlingen, zum Beispiel das Boetzelaerer Meer in Appeldorn und die Kalflack im Bereich von Bylerward und Emmericher Eyland.

Die Geschichte Kalkars ist seit dem frühen Mittelalter eng mit der Geschichte Kleves verbunden. Kalkar wurde nicht nur von Graf Dietrich VI. von Kleve 1230 gegründet. Es gehörte bis zum Aussterben der Herzöge von Kleve als eine der 7 „Hauptstädte“ des Herzogtums Kleve immer zu Kleve. Nach dem Tod des letzten Herzogs von Kleve im Jahr 1609 fiel Kalkar mit Kleve an Brandenburg. Unter preußischer Herrschaft blieb es mit Kleve bis zur Auflösung des Staates Preußen und der Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen nach dem Zweiten Weltkrieg. Unterbrochen wurde diese Zeit nur von 1794 bis 1814, als französische Truppen das Rheinland besetzt hielten.

 

Quelle: Wikipedia am 07.01.2013

   
  St. Nicolai  
 

St. Nicolai-Kirche

 
 

Die Bilder sind mit einer CANON EOS-550D gemacht

Es war kalt und nass

 
   
  Mühle  
 

Kalkarer Mühle

 
 

Die Stadtwindmühle

am Hanselaer Tor im Osten der Stadt (Kalkarer Mühle) ist die größte Windmühle (27,5 m Kappenhöhe, 25 m Flügeldurchmesser, 8 Böden) am Niederrhein; 1770/71 als Lohmühle erbaut, 1995/1996 restauriert, ist sie heute voll funktionsfähig mit zwei Mahlwerken; Führungen werden angeboten.

 

Quelle: Wikipedia am 07.01.2013

 

Die Geschichte der Mühle

Im Jahre 1770 war das Stadttor Kalkars so baufällig, dass sich eine Reparatur nicht lohnte.
Die Problemlösung brachte der Geschäftsmann Guerin, der das Hanselaer Tor auf Abbruch kaufte, durch eine Brücke ersetzen ließ und aus dem Abbruchmaterial eine mächtige Lohmühle baute. Mit Ihren acht Stockwerken und einer Höhe von 27 Metern kann sie den über den Häusern der Stadt wehenden Westwind ausnutzen.
Ca. 30 Jahre lang wurde Eichenrinde zum Gerben von Leder gemahlen, bevor 1800 ein gewisser Gerhard van der Grinden die Mühle übernahm. Danach wurde die Kalkarer Mühle von verschiedenen Müllern zum Mahlen von Getreide genutzt. Im 19. Jahrhundert wurden eine Scheune und ein angrenzendes Müllerhaus erreichtet, das im Jahr 1910 durch ein zweigeschossiges Wohnhaus ersetzt wurde.
Diese drei Gebäude bilden das seit 1985 denkmalgeschützte Ensemble, welches zwischen 1994 – 1996 durch den Mühlenverein am Hanselaer Tor e.V. restauriert wurde.

 
 

auch die folgenden Bilder sind mit einer CANON EOS-550D gemacht

Es war kalt aber sonnig

 
   
  Museum  
 

Das Museum - ein altes Handelshaus - hat nicht nur seine Fasade bewahren können, auch im Inneren ist die ursprüngliche Raumdisposition erhalten geblieben. Deutlich zu erkennen sind die Hangkammer (hängende Kammer), das Vorhuis (Halle) und die Binnenkamer (Innenraum).

 
   
  Beginnen  
 

Die Beginen, ein Orden in den nur unverheiratete Frauen eintreten durften, gaben dem Gabäude seinen Namen. 1430 gelangte das Gelände in den Besitz der Beginen, die 1500 dann das barocke Gebäude errichteten. Nach der Auflösung des Konvents durch den Herzog von Kleve übernahm das kleine Beginenkonvent S. Cäcilia das Vermögen.
Nicht nur die renovierte Fassade ist ein Blickfang, sondern auch die Innenräume des Hauses. In ihnen findet man die Architektur des Mittelalters erhalten und im Obergeschoss Renaissancewandmalereien. Vielleicht nicht auf den ersten Blick als Besonderheit zu erkennen, ist das gotische Fenster mit hölzernem Sitz doch etwas Außergwöhnliches.

 
   
  Marktplatz  
 

am Marktplatz

 

01.2013 - letzte inhaltliche Bearbeitung: 13.01.2013