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51.773413° N / 6.432515° O

Adresse:
Aspel 1
Rees

  Der Autor besuchte Haus Aspel zur Foto-Session am 25.08.2018  

 
 
 




 
 
   

Klosterkirche Die dreischiffige Klosterkirche im Stil der Neugotik stammt im Kern aus dem 19. Jahrhundert und besitzt einige Wandmalereien aus der Zeit um die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert. Das hohe, vierjochige Mittelschiff besitzt ein Kreuzrippengewölbe und einen 5/8-Chorschluss. Zwischen den seitlichen Stützpfeilern finden sich Rundbögen, die Zugang zu den Seitenschiffen gewähren. Die Kirche wurde in den 1950er Jahren renoviert und der Altarraum nach Entwürfen des Bildhauers Ernst Rasche neugestaltet. Das Triumphkreuz, der Tabernakel und der Altarleuchter sind Werke der Kölner Künstlerin Hildegard Domizlaff. Im Altarkreuz sind vier Bergkristalle eingelassen, die früher die Füße des Tabernakels waren. Dieses zeigt auf der Front als Relief die Verkündigung der Botschaft an Maria durch den Engel Gabriel. Die Altarweihe fand am 30. Mai 1974 statt und wurde durch Weihbischof Ludwig Averkamp durchgeführt.[30] Bei der Zeremonie wurden Reliquien der frühchristlichen Märtyrer Clarus und Felix in den Altarstein eingelassen.[30] Der Chorraum ist mit drei spitzbogigen Fenstern ausgestattet, die der Kölner Künstler Peter Hecker in den Jahren 1957 bis 1962 schuf. Sie zeigen den wiederauferstandenen Christus, wie er den Kopf des Teufels zertritt, die heilige Irmgard(is) mit der Burg Aspel zu ihren Füßen und Maria mit dem Rosenkranz, einer Waage sowie Rose und Turm. Auch die Fenster des Mittelschiffs wurden von Hecker gestaltet. Sie zeigen alttestamentliche Verheißungsszenen und – gegenüberliegend auf der anderen Seite – deren neutestamentliche Erfüllung.

Dem Mittelschiff wurden 1927/1928 niedrige Seitenschiffe angefügt. Sie besitzen Fächergewölbe im Stil der Tudorgotik und damit Ähnlichkeit zu den Gewölben von Westminster Abbey in London. Durch die geringe Höhe der Seitenschiffe konnten die ursprünglichen Fensteröffnungen des Mittelschiffs erhalten werden, sodass viel Licht in den Innenraum der Kirche fällt.

Quelle: Wikipedia am 26.08.2018

     
 
 
 
 
 
 

Haus Aspel
2018
 

   Kloster Haus Aspel

 
   
 

 

 

     
 

Haus Aspel ist ein Schloss im Reeser Stadtteil Haldern im Kreis Kleve, das seit 1850 im Besitz der Töchter vom heiligen Kreuz ist und als Kloster genutzt wird. Die Anlage liegt drei Kilometer nordöstlich von Rees in einer feuchten Niederung am Aspeler Meer, einem Altrheingewässer. Sie ging aus einer hochmittelalterlichen Motte hervor, deren Hügel zu den größten und besterhaltenen am Niederrhein zählt.

Die Anlage war für fast 100 Jahre im Besitz der Familie von Wittenhorst-Sonsfeld, welche die seinerzeit ruinierten Gebäude 1722 neu errichten ließ. Im 19. und 20. Jahrhundert erweitert und modernisiert, besteht der heutige Gebäudekomplex aus barocken und neobarocken Wohngebäuden sowie einer neugotischen Klosterkirche. Die Gebäude können nicht von innen besichtigt werden, aber die Kirche sowie der Außenbereich des Klosters stehen Besuchern offen.

 

Quelle: Wikipedia am 26.08.2018

     
 
 
 

Neugotische Kirche 

 
 
 
 

Innenhof 

 

     
 

Geschichte

Die Burg Aspel gehörte zu den frühesten Anlagen im Rheinland. Sie wurde in dem zwischen 1020 und 1024 entstandenen Werk De diversitate temporum des Mönchs Alpert von Metz erstmals erwähnt. Der Autor nennt dort einen Godizo, Graf von Aspel und Heimbach, dessen Burg in Aspel aufgrund von Familienstreitigkeiten durch Adalbald II., Bischof von Utrecht, und Balderich von Drenthe erfolglos belagert wurde. Godizo war der Sohn Richizos (auch Richar genannt), eines Verwandten des Gaugrafen Wichmann von Hamaland aus dem Hause der Billunger, und zugleich Neffe des Kölner Erzbischofs Wichfrid.[2][3] Er hatte nach dem Tod des Vaters im Jahr 973 den niederrheinischen Besitz Richizos geerbt. Es ist bisher nicht geklärt, ob die Burg auf einer Landzunge im Rhein bereits zum Erbe gehörte oder aber erst durch Godizo errichtet wurde. Sie lag gut geschützt in einem unzugänglichen Sumpfgebiet, sodass man kaum an sie herankam. Als Godizo um das Jahr 1011/1012 starb, ging die Vormundschaft über seine beiden kleinen Töchter Irmgard(is) und Irmtrud(is) sowie die Verantwortung für den Besitz an einen Verwandten, Gerhard III. von Metz, „Mosellanus“. Der aber gab die Aspeler Burg an Balderich und schickte seine Mündel mit ihrer Mutter auf die Burg Hengebach in Heimbach. Godizos Witwe heiratete in zweiter Ehe den Ritter Gevehard (Gerhard) von Monterberg, der daraufhin die Burg Aspel von Balderich zurückforderte. Der gab die Anlage aber erst heraus, als er auf der Burg Monterberg bei Kalkar festgesetzt worden war.

Kloster

1845 zog von Bernuth mit seinem Landratsamt nach Wesel und verkaufte Haus Aspel am 4. Oktober 1850 an den Orden der Töchter vom heiligen Kreuz, der dort am 10. März 1851 seine erste deutsche Niederlassung eröffnete. Nur wenige Wochen später gingen am 4. Mai ein Mädchenpensionat und ein Noviziat in Betrieb. In den folgenden Jahren entwickelte sich in Aspel eine rege Bautätigkeit. In der Zeit von 1856 bis 1859 wurde nach Plänen des Architekten Vincenz Statz eine einschiffige Klosterkirche mit Querhaus im Stil der Neugotik errichtet. Die Grundsteinlegung erfolgte am 14. August 1856, und die Kirche wurde am 30. August 1859 der Unbefleckten Empfängnis sowie der heiligen Irmgard geweiht. Das Mädchenpensionat erfreute sich seit seiner Eröffnung großer Beliebtheit. 1851 hatte man mit fünf Schülerinnen begonnen, nach nur vier Jahren besuchten schon 53 Schülerinnen die Einrichtung. 1860 wurde aufgrund der immer weiter gestiegenen Schülerinnenzahlen ein Neubau erforderlich. Auf den Fundamenten des Nordwest-Flügels wurde der sogenannte Pensionats- oder Schulflügel errichtet.

Während des Kulturkampfs musste der Orden das Kloster verlassen, denn ein kaiserliches Edikt verfügte, dass alle Schulunterricht erteilenden Religionsgemeinschaften entweder Deutschland bis zum 1. Oktober 1875 zu verlassen hatten oder sich ab jenem Datum allen Gesetzen der Regierung unterwerfen mussten. Die Schwestern schlossen deshalb das Pensionat zum 31. August 1875 und verlegten den Schulbetrieb ins niederländische Zwanenburg. Später wurde er im belgischen Spa weitergeführt. Das Inventar des Klosters wurde nach Weggang der Nonnen versteigert, Schloss und Park im Jahr 1881 für 55.000 Mark an den Gutsbesitzer Heinrich Holland aus Groin (heute ein Stadtteil von Rees) verkauft. Er veräußerte wegen finanzieller Schwierigkeiten einige zu Aspel gehörende Ländereien und verpachtete die Gebäude an die Schwestern Unserer Lieben Frau von Coesfeld. 1887 gelang es den Töchtern vom heiligen Kreuz Haus Aspel zurückzuerwerben. Die ersten sechs Schwestern kehrten am 21. März 1888[3] dorthin zurück und nahmen am 26. April den Schulbetrieb mit 38 Mädchen[20] wieder auf. Wegen erneut steigender Schülerinnenzahlen wurde zwischen 1891 und 1893 eine Erweiterung des Schulflügels vorgenommen. Bei ihrer Rückkehr nach Aspel hatten die Schwestern zunächst das ehemalige Noviziat, dessen Gebäude südöstlich der sonstigen Bauten ohne direkte Verbindung zu diesen errichtet worden war, bezogen. Nun wurde auch dieses wieder zu klein, sodass von 1895 bis 1898 ein Neubau errichtet wurde, der die bisherige Lücke zur Klosterkirche schloss. Es entstand damit – wenngleich in kleinerer Form als heute – der sogenannte Klosterhof im Südosten der Schlossanlage.

 

Quelle: Wikipedia am 26.08.2018

     
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Erneuter Platzmangel machte einen weiteren Ausbau erforderlich: Im Jahr 1908 wurden Schulflügel, Torturm und der sich diesem südlich anschließende Schlossflügel um zwei Geschosse erhöht und den Flügelbauten Mansarddächer aufgesetzt. 1915 erfolgte der Neubau des Noviziats mit anschließendem Wirtschaftsgebäude, doch die Klosterräumlichkeiten waren bald schon wieder zu klein, sodass zwischen 1925 und 1926 ein großzügiger Umbau des Klosterhofs im Stil des Neobarocks und nach Plänen des Weseler Architekten Hermann Merl vorgenommen wurde. Merl verbreiterte die vorhandenen Bauten um 1–1,2 Meter, indem er neue Außenmauern hochziehen ließ. Es entstand dabei im Erdgeschoss ein hofseitiger Arkadengang, der den Gebäuden einen italienisch inspirierten Aspekt eintrug. Die umgebauten Räumlichkeiten wurden mit modernster Technik ausgestattet. So besaßen sie eine Zentralheizung und Haustelefon. Die Arbeiten begannen am 15. April 1925, die Einweihung fand am 6. Oktober statt. In jener Zeit wurde auch die sogenannte Ökonomie östlich des Klosters zu Bewirtschaftung des landwirtschaftlichen Betriebs gebaut.

Als die Ordensgemeinschaft Aspel 1888 wieder übernommen hatte, war die Klosterkirche in einem baulich schlechten Zustand und wurde als Scheune genutzt.[20] Derweil wieder instand gesetzt, erhielt der einschiffige Bau in den Jahren 1927/1928 – ebenfalls nach Plänen Hermann Merls – zwei niedrige Seitenschiffe.

 

Quelle: Wikipedia am 26.08.2018

     
 
 
 

 

 
 
 
 

 

 
 
 
 

 

 
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August 2018 - letzte inhaltliche Bearbeitung: 25.08.2018