Home  Kontakt  Impressum 
über die "Macher"

Familie und Kinder
Der Dreißigjährige Krieg
Kriegsgräber - II Weltkrieg
Schuhmacher
Plaggenhütte
alte Fotos vom Niederrhein

Burgen und Schlösser
  Arcen  
  Arnhem  
  Batenburg  
  Boxmeer  
  Bedburg-Hau LVR-Klinik  
  Burg Boetzelaer  
  Die Düffel  
  Duivelsberg  
  Fleuthkuhlen  
  Fort Pannerden  
  Fossa Eugeniana  
  Gartenbilder  
  Goch  
  GM Vlastimil Hort  
  Grave NL  
  (De) Hoge Veluwe  
  Irrland  
  Issum  
  Kalkar  
  Kapellen bei Geldern  
  Kempen  
  Kevelaer  
  Kleve  
  Kloster Kamp  
  Kranenburg  
  Maasduinen  
  Millinger Waard  
  Nierslandschaft  
  Niederrheinisches Freilichtmuseum  
  Nijmegen  
  Pont  
  Reichswald  
  Sequoiafarm  
  Stenden  
  Steprather Mühle  
  Steyl  
  Straelen  
  Uedem  
  Venlo-Blerick  
  Venray  
  Wachtendonk  
  Weeze  
  Wrack im Rhein  
  Xanten  
  Zyfflich  

  Aktuelles  
  Mailing-Info  
  Sponsoren  
  Web-Links  
   
NetZähler

 
 
 
 
Tafeln online
 

pfui


 
  Der Autor besuchte Kloster Kamp am 08.09.2016  
 
 
  Besuch bei gefühlten 30°C im Schatten.
 
 
 
 
 
  Baugeschichte der
Abtei Kamp I


- 12. Jahrhundert
Ordensregeln legen fest:
  • in der Architektur einfache Pfeiler und Kapitelle
  • Turmlosigkeit der Gebäude
  • Gebot der Handarbeit für Mönche
  • Verbot von Schmuck und Luxus
- um 1123
Holzkirche
  • Mönche leben in strohgedeckten Hütten
- um 1150
  • erster massiver Kirchenbau
- um 1200
  • Ausbau der Kichengebäude
- 1245
Kapelle
  • für die Bevölkerung an der Klosterpforte
- Ende des 13. Jahrhunderts
  • Kriege zwischen dem Kölner Erzbischof und Landesherrn und dem Grafen von der Mark.
  • Verwüstung der landwirtschaftlichen Güter der Abtei
- 15. Jahrhundert
Renovierung und Ausbau - von Kirche und Kapelle.
  • Aufteilung des gemeinsamen Schlafsaals in einzelne Zellen.
Neubau einer "feuer- und diebstahlsicheren" Bibliothek nach einem Brand.
- 1585
  • Truchsessischer Krieg.
  • Der Kölner Erzbischof Gebhardt II, Truchsess von Waldburg, wird protestantisch.
  • Kämpfe gegen den Grafen von Moers.
  • Fast völlige Zerstörung der Abtei.
  • Mönche flüchten in die Kamper Höfe nach Rheinberg und Neuss.
- 1626
  • Kämpfe zzwischen Spaniern und Niederländern beim Bau des Rhein-Maas-Kanals "Fossa Eugeniana".
  • Weitere Verwüstungen am Kamper Berg.
  • Finanzielle Gründe verhindern die Verlegung dar Abtei nach Neuss.
 
 
 
 
  Baugeschichte der
Abtei Kamp II


- 1640
Rückkehr des Konvents nach Kamp.
Zögernder Wiederaufbau - von Konvents- und Wirtschaftsgebäuden.
- 1672
Kämpfe in der Umgebung von Kamp:
  • Protestantische Niederländer gegen katholische Armee Ludwig X!V. von Krankreich.
  • Kamper Mönche fliehen in das "niederländische" Rheinberg.
- 1683
Grundsteinlegung - für Kirche und Abtei.
- 1700
  • Rückkehr des gesamten Konvents auf dem Kamper Berg.
- ab 1700
Ausbau - der Abteihöfe
  • Ausstattung von Kirche und Kloster mit Turmuhr, Glocken, Orgel und Marienkapelle.
- 1702
  • Grafschaft Moers wird preußisch.
- 1714
  • Empfang des Königs Friedrich Wilhelm I. im neuerbauten Refektorium
- 17401
Neubau - eines Gerichtshauses und einer Prälatur. Vergrößerung und Verschönerung der Gartenanlage.

Architektur:
Benedictus Bückten, Mönch in Kamp, Kenner der Mathematik und Baukunst, Fortstmeister.
- Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Im Garten: Einzelbeete mit Lauben für die Konventsmitglieder.
- um 1800
  • Verwilderung des Gartens, nur geringe Fläche wird gärtnerisch genutzt.
- 1802
  • Aufhebung des Klosters durch die Franzosen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

September 2016
Barocker Klostergarten
 

   Die Klostergärten von Kloster Kamp am 08.09.2016

 
   
 
 

Terassengarten

 
 
 
 

Kloster Kamp ist eine ehemalige Abtei auf dem Gebiet der Stadt Kamp-Lintfort. Es wurde 1123 gegründet und war das erste Zisterzienserkloster im damaligen deutschsprachigen Raum. Die Klosteranlage liegt auf einem Hügel (Kamper Berg), an dem südlich der historische Kanal Fossa Eugeniana entlangführt.

Quelle: www.wikipedia.de am 09.09.2016

 


 
 
 

Buchsbaum-Beet im Barockgarten

 
 
     
 
 

Die Gärten des Klosters Kamp stellen eine neue Gartenanlage in barocken Strukturen dar, errichtet ab den 1980er Jahren bis ca. 1991. Sie sind eine Anlage nach historischem Vorbild auf historischem Boden nach einer authentischen Vorlage, einem Kupferstich von August Querfurth und Ernst Ludwig Creite aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Anlage zählt insgesamt vier Gärten mit den folgenden Bezeichnungen: Terrassengarten, Barockgarten, Alter Garten und Obstgarten. Mit der Wiederherstellung wurde der Versuch unternommen, Mosaiksteinchen barocker Gartenbaukunst an ihrem traditionellen Ort wieder in ein geschlossenes Bild zu integrieren. Die wiedererrichtete Gartenanlage wurde 2004/2005 als herausragendes Beispiel in die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen.

Terrassengarten Der Terrassengarten, am Südhang des Kamper Berges gelegen, gründet in einer Anlage, die von den Kamper Zisterziensermönchen nach dem Dreißigjährigen Krieg errichtet wurde. Gestaltet wurde der Garten von Benediktus Bücken, Mathematiker und Baumeister und Mitglied des Konvents der ehemaligen Zisterzienserabtei Kamp. Bücken verwendete als Vorlage für die Anlage die „Architettura“ des Sebastiano Serlio (1. Ausgabe Venedig 1540). Danach erhielt der Terrassengarten fünf Terrassen, die obersten vier in konkaver, die fünfte und unterste in konvexer Form. Infolge des Wechsels von konkaver zur konvexer Formgebung entsteht auf der untersten Terrasse eine „Arena“, ein Blumengarten mit Springbrunnen. Mittig des Gartens legte Bücken eine Treppenanlage, die sogenannte „Schöne Treppe“, an. Die Schöne Treppe war mit wertvollen Skulpturen auf ihren beidseitigen Postamenten geschmückt, die mit dem Untergang des Klosters infolge der Säkularisation verloren gegangen sind. Auf den vier Treppenpostamenten der unteren Terrasse wurde 2010 ein Sonnenuhrensemble installiert.

Barockgarten Südlich an den Terrassengarten schließt sich der horizontal gelegene Barockgarten an. Mit dem Terrassengarten ist er durch die in einem geschwungenen Doppellauf endende Schöne Treppe verbunden, die hier eine hohe Brunnenwand einschließt. Der Barockgarten ist in 16 rechteckige Felder, davon 4 traditionelle Schmuckfelder, gegliedert. Im Osten, Süden und Westen schließen sich weitere Felder mit Randbepflanzungen an. Das Zentrum des Gartens bildet eine Rundbrunnenanlage mit integrierten Wasserfontänen. Im Norden des Gartens sind zwei Orangerien symmetrisch angeordnet. Die ursprüngliche Anlage erfolgte ebenso wie der Terrassengarten durch die Zisterzienser nach dem Dreißigjährigen Krieg, die Gestaltung übernahm ebenfalls Benediktus Bücken.

Alter Garten und Obstgarten Der Alte Garten ist eine östlich des Kamper Berges gelegene regelmäßige Anlage, die strukturell dem Barockgarten ähnelt. Für den in 16 quadratische Felder gegliederten Garten wurde 2012 ein Farbkonzept für die Bepflanzung realisiert. Die im 20. Jahrhundert neu angelegte Bundesstraße 510 überdeckt jedoch rund ein Drittel des ursprünglichen Gartens. Auf der Nordostseite des Kamper Berges besteht der Obstgarten mit u. a. Pflaumen-, Apfel- und Kirschbäumen.

Quelle: www.wikipedia.de am 09.09.2016

 
 
   
   
   
 
 

Herbstbeet

 
 
   
   
 
 

Herbstfarben

 
 
   
   
 
 

Pat & Paterchon beim Fotoshooting

 
 
nach oben
   
   
 
 

Tolles Gartenwetter

 
 
   
   
 
 

Herbstblumen

 
 
   
   
 
 

 
 
   
   
 
 

Historisches

 
 
   
   
 
 

Infotafeln

 
 
nach oben
   
   
 
 

altes Wappen

 
 
   
   
 
 

Franziskus Daniels aus Grevenbroich

 
 
   
   
 
 

 
 
   
   
 
 

Ehemaliges Infirmarium (Krankenhaus für Mönche)

 
 
   
   
 
 

Treppenaufgang

 
 
   
   
 
 

Brunnen am Fuß des Treppenaufgangs

 
 
   
   
 
 

Apfelabaum

 
 
   
   
 
 

Alter Garten

 
 
   
   
 
 

...

 
 
nach oben
   
   
 
 

Gasse

 
 
   
   
 
 

 
 
   
   
 
 

 
 
   
   
 
 

 
 
   
   
 
 

Spendencafé

 
 
   
   
 
 

 
 
   
   
 
 

Voliere

 
 

Kloster Kamp - Abteikirche
nach oben

September 2016 - letzte inhaltliche Bearbeitung: 09.09.2016