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 Fleuthkuhlen

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12. Sept. 2014
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Fleuthkuhlen

 

Die Fleuthkuhlen sind ein Naturschutzgebiet am unteren, linken Niederrhein im Dreieck zwischen Geldern, Kapellen und Issum, das eine Fläche von 588 ha umfasst.

Es ist ein Niedermoorkomplex in den Niederungen der Issumer Fleuth, bestehend aus 53 flachen Stillgewässern. Diese Gewässer sind im 18. und 19. Jahrhundert durch bäuerlichen Torfabbau entstanden. Nachdem die bis zu drei Meter dicken Torfschichten abgebaut waren, füllten sich die Löcher rasch mit Grund- und Regenwasser. Diese kleinen Teiche werden im Volksmund Kuhlen bzw. Kullen genannt.
Für den Naturschutz bedeutsam sind die Fleuthkuhlen hauptsächlich durch Arten der Sumpf-, Röhricht- und Wasservegetation. Die Schneide, ein Sauergras das sehr stark gefährdet ist, bildet hier noch größere Bestände aus. Weitere gefährdete Arten sind die Wasserfeder, der Zungen-Hahnenfuß, der Wasserschierling, die Schlangenwurz, das Sumpf-Greiskraut, der Sumpffarn und die Röhrige Pferdesaat. Die Weiße Seerose, der Froschbiss und das Alpen-Laichkraut sind die besonders bedrohten Arten der Wasservegetation.
Im Naturschutzgebiet lebt eine der seltensten Brutvogelarten Nordrhein-Westfalens, die Wasserralle. Ebenfalls auf der Roten Liste sind der Schwarzspecht, der Pirol, der Kiebitz, der Zwergtaucher, der Teichrohrsänger und der Eisvogel. Unter den Fischen sind der Schlammpeitzger und der Bitterling hervorzuheben. Bei den Amphibien ist der Moorfrosch und bei den Reptilien sind Ringelnatter und Waldeidechse zu nennen.
Eine Fläche von 147 ha wurden von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung gekauft, um sie dauerhaft für den Naturschutz zu sichern. Die Gebietsbetreuung erfolgt durch das Naturschutzzentrum Gelderland im Naturschutzbund Kreisverband Kleve e.V.

 


  Moose und Flechten  
 

Moose und Flechten an einem Eichenstamm

 
  Samen  
 

Samenstände des Huflattich Tussilago farfara
vorne links: blühender Löwenzahn Teraxacum sect. Ruderalia

 
  Schilf  
 

Schilf Phragmites

 
   
 

Spätherbst

 
   
 

 
   
 

März

 
   
 

 
   
 

Der Wald erwacht

 

zuletzt aktualisiert: 19.03.2011 

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